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Mittlere Wespe

Die Mittlere Wespe oder Kleine Hornisse (Dolichovespula media) ist eine Faltenwespe aus der Gattung der Langkopfwespen (Dolichovespula). Sie kommt in Europa nördlich bis an den Polarkreis vor. In Südeuropa beschränkt sie sich auf Gebirgsregionen. Ihr gesamter Lebensraum erstreckt sich bis nach Russland, China und Japan. Laut Roter Liste D gilt sie, ebenso wie in Bayern, als ungefährdet. Die Mittlere Wespe ist weit verbreitet, aber nicht häufig. Die Art ist verhältnismäßig friedfertig, nur im Nestbereich kann sie aggressiv auftreten. Die Königin kann mit der Hornisse (Vaspo crabro) verwechselt werden.

 

Lebensraum: lichte Wälder und Gebüsche, bevorzugt auch im menschlichen Siedlungsgebiet.

Flugzeit: Ende April bis Mitte September, wobei Arbeiterinnen ab Ende Mai, Königinnen

   und Drohnen der neuen Generation ab Ende Juli beobachtet werden können.

NahrungArbeiterinnen ernähren sich von Baum-,  Pflanzen- und Obstsäften,

   Nektar von Blüten und Honigtau.

  Zur Aufzucht der Brut: Insekten, meist Fliegen, Stechmücken usw.

Lebensweise: Die hellgrau marmorierten Papiernester erreichen 31 mal 27 cm und bestehen

   meist aus drei bis fünf Waben. Diese umfassen bis zu 1800 Zellen mit max. 900 bis 1700

   Individuen. Die Nester werden offen in Gebüsch oder Hecken und auch an Dachvorsprüngen

   angelegt. Das Volk entwickelt sich relativ rasch, stirbt aber schon recht früh, meist im August ab.

Körperlänge: Königin 18 - 22 mm, Arbeiterinnen und Drohnen 15 - 19 mm.