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Schild-Schlupfwespe

Die Schild-Schlupfwespe (Ophion scutellaris) gehört zur Familie der Echten Schlupfwespen (Ichneumonidae) und zur Unterfamilie der Ophioninae. Verbreitung: hauptsächlich in der gemäßigten Klimazone der Holarktis (gesamte nördliche Hemispäre) Ophion scutellaris ist überwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv, sie wird vom Licht angezogen.

 

Lebensraum: Hecken und gut bwachsene Bereiche.

Nahrung Imago: Schmetterlingsraupen.

Nahrung Larve: Schmetterlingsraupen; die Larven sind koinobionte Endoparasitoide

Flugzeit: März bis September.

Körpergröße: 14 - 22 mm.

 


Kleine Exkursion Parasitoide


Ektoparasitoide fressen von außen an ihrem Wirt. Oft sind der Kopf oder die Mundwerkzeuge in dessen Körperoberfläche verankert.

Endoparasitoide fressen im Inneren ihres Wirtes.

 

Idiobionte Parasitoide sind solche, bei denen das eierlegende Weibchen den Wirt durch einen Giftstich (seltener durch mit applizierte Pathogene) lähmt oder immobilisiert.


Koinobionte Parasitoide lähmen ihren Wirt bei der Eiablage nicht (oder nur vorübergehend). Der Wirt bleibt weiter aktiv, er kann fressen, wachsen und sich mehrfach häuten. Währenddessen frisst der Parasitoid Teile seines Körpers, verschont aber zunächst lebenswichtige Organe. Kurz vor der Verpuppung oder dem Schlupf des Parasitoids wird der Wirt in der Regel doch noch abgetötet (sehr selten bleibt er auch am Leben). Vielfach erfolgt dies, wenn der Wirt sein Wachstum einstellt, z. B. wenn er sich vom Larvenstadium zur Puppe häuten will. Koinobionte sind in der Regel immer Endoparasitoide.