Die Große Raubmöwe (Stercorarius skua), auch die Skua genannt, verbringt einen Großteil ihrer Zeit auf dem Meer. Sie ist eine etwa silbermöwengroße mächtige Raubmöwe. Das Gefieder adulter Tiere ist überwiegend dunkel- und hellbraun gemustert.Zum Brüten zieht es sie in Kolonien auf entlegene Inseln, küstennahe Moore oder in Tundren im Norden Skandinaviens und Schottlands. Sie hat ein überwiegend braunes Gefieder und ernährt sich in erster Linie von Fisch. Diesen erbeutet sie jedoch selten selbst, sondern jagt ihn anderen Vögeln ab oder liest ihn hinter Booten von der Wasseroberfläche auf. Die Skua überwintert auf dem Nord- und Südatlantik. In Deutschland kann man sie (sehr selten) als Durchzügler an den Küsten beobachten.
Die Große Raubmöwe ist ein Brutvogel der subarktischen und arktischen Regionen der West-Paläarktis. Die Brutgebiete liegen auf Island, in Norwegen, der Halbinsel Kola, auf Nowaja Semlja, auf schottischen Inseln und auf den Färöern, woher auch der Name Skua stammt
Ihr Nest baut sie in flachen Bodenmulden und vertedigt es aggressiv.
Nur zum Brüten begibt sie sich in sehr abgelegene Gebiete. Auf entlegenen Inseln, in Mooren oder Tundren baut sie ihr Nest in flachen Bodenmulden.
Größe / Spannweite: ca. 51 bis 56 Zentimeter, Flügelspannweite 125 - 140 cm.
Gewicht: M: zwischen 1170 und 1500 Gramm, W zwischen 1300 und 1650 Gramm.
Lebensraum: überwiegend auf dem offenen Meer.
Nahrung: jagt anderen Vögeln Fisch ab oder frisst auch kleinere Seevögel, Eier und Aas.
Individuen D: 300 (Durchzug) (2011-2016) [NABU/DDA/BfN 2019].
Gefährdung D: ungefährdet (nicht in RL) [NABU 2016].
Gefährdung Europa: ungefährdet.
Bestannd: abnehmend.
Anwesenheit in D: sehr selten als Durchzügler an Deutschlands Küsten zu beobachten.
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