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Kirschkernstecher

Der Kirschkernstecher (Anthonomus rectirostris), auch Kirschsteinstecher, Kirschenstecher, Steinfruchtbohrer oder Steinfruchtstecher genannt, ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer. Er ist in Europa weit verbreitet, fehlt aber z.B. im Mittelmeerraum, dazu kommt er in Ostsibirien und in Japan vor. Der Kirschkernstecher ist relativ häufig und gilt laut Roter Liste D, ebenso wie in Bayern, als ungefährdet.

 

Lebensraum: kühle und feuchte Standorte in lichten Laubwäldern, an Waldrändern,

   in Parks und Obstplantagen, an Hecken und in Gärten.

Lebensweise: Im Frühjahr bohrt das Weibchen unreife Früchte, meist in Stielnähe, bis

   zur Samenschale an und legt ein Ei ab. Die Larven des Kirschkernstechers

    entwickeln sich dann innerhalb der Kerne. 

   Vor Ihrer Verpuppung nagen sie ein Loch für den später schlüpfenden Käfer in die Schale.

   Von der Eiablage bis zum Schlüpfen vergehen 5-6 Wochen.

Nahrung Imago: Blätter, Blüten und junge Früchte, bevorzugt von Gemeiner

   Traubenkirsche (Prunus padus)Steinweichsel (Prunus mahaleb) und

   Vogelkirsche (Prunus avium).

Flugzeit: vom zeitigen Frühjahr bis in den August an den Brutbäumen.

Körpergröße: 3,7 - 4,5 mm.