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Großes Mausohr

Das Große Mausohr (Myotis myotis), auch einfach Mausohr genannt, zählt zu den größten in Deutschland vorkommende Fledermausarten. Es gehört zur Familie der Glattnasen (Vespertilionidae) und zur Gattung der Mausohren (Myotis). Das Große Mausohr ist, wie alle Fledermäuse, streng geschützt. Es erreicht in Bayern die höchsten bekannten Siedlungsdichten in laubwaldreichen Naturräumen. Dort jagt es gerne, dicht über dem Boden fliegend oder auch behände krabbelnd, nach flugunfähigen Laufkäfern.

Rote Liste Bayern (2003): Vorwarnliste D: gefährdet.
Lebensraum: offenes Gelände (Wiesen, Feldern und offener Laubwald), aber auch im Siedlungsbereich.
Jagdgebiet: vorzugsweise in (alten) Laubwaldbeständen.
Quartier: im Sommer in oft großer Zahl in großräumigen, ungestörten Dachböden (Kirchen, Schlösser und andere große Gebäude). Im Winter in größeren, frostgeschützten Räumen, z.B. in Kellern.
Körperlänge ca. 7 bis 8 cm, Flügelspannweite ca. 35 – 43 cm, Gewicht ca. 30 – 40 g.

 

Wochenstube: das Quartier in dem sich die trächtigen Weibchen der Fledermäuse zusammenfinden.