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Schwalbenschwanz

Der beeindruckende Schwalbenschwanz (Papilio machaon) gehört zur Familie der Ritterfalter, er kommt in Deutschland weit verbreitet vor, ist aber nicht häufig. Er steht aber laut Roter Liste D bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Arten, in Bayern gilt er noch als ungefährdet. Der Schwalbenschwanz ist besonders geschützt (BArtSchV). An Hügeln und Bergkuppen im Verbreitungsgebiet sieht man immer wieder Falter fliegen, sie sind dann auf der Suche nach dem anderen Geschlecht (Hilltopping).

Was ihm am meisten hilft, ist der Verzicht auf Pestizideinsatz im öffentlichen Bereich und in der Landwirtschaft sowie naturverträgliche Pflegemaßnahmen in seinem Lebensraum. So z. B. schonendes partielles Abmähen von Magerwiesen sowie extensive Nutzung und späte Mahd bei Grünland (mesophile Wiesen) sowie Erhalt von vegetationsarmen Flächen (z.B. Böschungen).

Lebensraum: hauptsächlich Magere Halbtrockenrasen und Trockenwarme Magerrasen.

Alle erfassten Lebensräume.

Höhenverbreitung (Bayern): hauptsächlich zwischen ca. 200 - 700 m, stark abnehmend bis 2500 m.
Raupenfutterpflanzen: Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga), Fenchel (Foeniculum vulgare), Pastinak (Pastinaca sativa), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Wilde Möhre (Daucus carota), Bärwurz (Meum athamanticum), Weinraute (Ruta graveolens) [Bellmann 2003] , Berg-Haarstrang  (peucedanum oreoselinum).
Falternahrungspflanzen: bevorzugt violette Blüten, z.B. Rotklee (Trifolium pratense), Sommerflieder (Buddleja), Flockenblumen (Centaurea) u.a.
Flugzeit: zwei Generationen, ausnahmsweise eine partielle dritte Generation; Flugzeit ca.: April bis Juni, Juli bis August und evtl., bei günstigen klimatischen Bedingungen, im September.
Flügelspannweite: 50 bis 75 mm.
Überwinterung: als Gürtelpuppe an einem Pflanzenstängel angesponnen.

 

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